mein teuflisches rotes

Drive me crazy

Ich habe einen Freund, der ist echt verliebt – in seine Sportkarre! Er behütet das Teil, wie sein Augapfel, hegt und pflegt es. Kein Kratzer, kein Schmutz außen – ebenso innen: keine Krümmel, keine Flecken. Es darf im Innenraum nicht gegessen und getrunken werden. Er ist echt total anstrengend und penibel, was das angeht. Ich sage euch, der stellt sich voll an.

Das regt mich teilweise schon richtig auf. Würde er mich mal so umsorgen und auf meine Bedürfnisse eingehen. Ich habe immerhin ja auch eine schicke Karosserie, die poliert werden möchte! Ich wollte ihn neulich mal verführen, in seinem Auto – ja, während der Fahrt als wir auf dem Heimweg waren. Na klar, ihr wißt schon, währenddessen er sein Lieblingsspielzeug steuerte, wie ich es ihm besorgen wollte. Ich sollte irgendwann ablassen, zum einen, weil er sich nicht mehr konzentrieren konnte, vor Angst von der Fahrbahn abzukommen und zum anderen, viel schlimmer, dass er nicht wollte sich zu „verlieren“ – also, auf den Sitz, auf die Armaturen, an die Scheibe oder sonst wo Spritzer und Flecken entstehen! Anhalten und am Wegesrand mit mir „Parken“ wollte er auch nicht. Ich hatte es mir schon in Gedanken ausgemalt, wie geil es wäre, wenn er mir im Auto mit seinem Hochdruckreiniger eine schäumende Vorwäsche verpasst. Aber wie ich ihn kenne, hat er Sorge, dass auch dann ich mit meiner immer geilen und feuchten Waschstraße seine Polster verunreinige.

Entschuldigt bitte den Ausdruck – er und sein verdammt verficktes Spielmobil! … Das steht jetzt am heutigen Tag unten in der Tiefgarage auf unserem Stellplatz. Sauber und unbefleckt – unschuldig! Mir kommt ein dreckiger Gedanke. Im wahrsten Sinne des Wortes: eine wirklich schmutzige Idee. Wenn er es mir gestern schon nicht machen wollte, dann besorge ich es mir halt selbst: in seinem Auto! Ich mache es mir einfach dort alleine. Vielmehr, sein Lieblingsauto wird mir das geben, was er verweigerte.

Mich überkommt unbändige Lust, ich bin verrückt, aber ja, ich muss es tun. Mein Freund ist morgens mit der Bahn zur Arbeit gefahren und kommt erst heute Abend wieder zurück nach Hause. Die Gelegenheit ist gekommen – allein schon bei dem Gedanken läuft mir das Getriebeöl heiß.

Er soll es mit eigenen Augen sehen, wie sein Auto mich liebt, während er davon überrascht in seinem Büro am Schreibtisch sitzt. Damit er, wenn er es sich anschaut, auch vollends auf mich abfährt, habe ich mir extra für diese aussergewöhnliche Peepshow meine schwarzen Nylons angezogen. Darüber nur mein roten Plisseerock im Wet-Lack-Look und passend dazu meine neuen „Red Louboutin“. Kennt ihr bestimmt – diese Highheels mit der ziemlich geil antörenden roten Sohle. Schnell übergeworfen habe ich meinen ebenfalls roten sleeveless Blazer. Nein, und auch nichts weiter darunter! Ich muss ja auch immerhin bekleidet, wie auch unbehelligt, von der Wohnungstür durchs Haus hinunter in die Tiefgarage gelangen. Stellt euch vor, wenn mich jemand sehen würde, so ohne verhüllendem Fummel?

Im Fahrstuhl angelangt mustere ich mich in dem ganzwandigen Spiegel. Ich sehe ziemlich sexy aus mit der Klamotte und meiner verführerischen rothaarigen Perücke. Hej, die kennt mein Freund noch gar nicht, hat er an mir noch nie gesehen, die Haare! So ziehe ich nochmal schnell meinen Rock hoch, um die Position meiner Stockings zu richten. Das Höschen habe ich der Einfachheit halber auch sogleich weggelassen! Und somit inspiziere ich ohne Umschweife den blank polierten Intimbereich meines Spiegelbildes. Ich mache noch schnell ein Foto von dem heißen Luder, welches mir im im verspiegelten Fahrstuhl gegenüber steht.

Da steht er ja, sein roter Sportflitzer. Ist schon eine echte Pornokarre, tiefergelegt mit so Strunzenfelgen. Fragt mich nicht, was das für welche sind, ich glaube, so Tiefbettpuschen? Mmmh, genau – denke ich: ich werde dich gleich mal schön tieferlegen, mein Puschii! Aber könnt ihr mir sagen, was die Kerle eigentlich so sexy an diesen rundlaufenden Chromfängern finden?

Mit der Fernbedienung löse ich die Entriegelung und das zweimalige Klacken sowie das Blinken der Leuchten verraten mir, dass das Lovemobil für mich geöffnet ist. Tür auf, ich steige auf der Beifahrerseite vorne ein, setzte mich und ziehe die Tür hinter mir zu. Ich schaue mich um. Ja, wie geleckt sieht es aus: die Armaturen, der Fußraum, die Polster – einfach alles. Auch die Mittelkonsole. Und da findet mein Blick das, wonach ich gelüste und was meine Gedanken schon seit geraumer Zeit in Walllungen bringen lassen. Wenn ich nur daran denke, das zu tun, was auch ihr jetzt denkt.

Ich habe mein Tablet mitgebracht. Ich werde selbstverständlich mein Akt filmen, sodass ich meinem Freund nachher das Video senden kann.

Und da bin ich nun – stehe noch so halb mit einem Fuss im Fußraum und hocke mit dem einem Knie auf dem Beifahrersitz, den Knauf der Gangschaltung im Visier. Ich starte die Videoaufnahme und stelle das Tablet auf die Rückbank, lehne es an, damit die Kamera exakt durch die beiden Vordersitze in Richtung Mittelkonsole die Szenerie komplett einfängt. Ich richte das Tablet noch ein wenig aus, dass es wunderbar zwischen meine Schenkel filmt.

Ich warte bis das automatische Licht der Tiefgarage von alleine erlischt. Hell genug ist es aber trotzdem noch, sodass die Aufnahme auch gelingen mag.

Während meine lüsternen Blicke erneut den Schaltknauf begutachten, gleitet meine Hand unter den Plisseerock, streichle mir über meine äußeren Dichtungsringe und ertaste den Eingang zu meinem kolbenfressenden Hubraum, aus der schon warmes Getriebeöl gerinnt. Ich lasse zwei Finger kreisen, mache mich gefügig, führe erste einen, dann zwei meiner Finger ein und spalte somit den Öleinfuhrstutzen und öffne den Einlasskanal zum Kolbenbolzengehäuse. Oh manoman, wie soll bloß der ansprechend geformte Knauf in mich hineingleiten können?

… Fortsetzung folgt!